Leben als Bruder

Die Bruderschaft will in ökumenischer Offenheit über kirchliche und nationale Grenzen hinweg zeigen, dass wir in Christus eins sind. Das Leben der Brüder ist durch eine Regel geordnet. Der Bruder hat einen Helfer, der ihm in allen Lebens- und Glaubensfragen zur Seite tritt. Jährlich legt er dem Helfer Rechenschaft ab über seine Entwicklung.

Aufnahme in die Bruderschaft

Die Brüder treffen sich regelmäßig in regionalen Konventen zum Gebet, zur Feier der Eucharistie und zum Austausch. Höhepunkt des Jahres ist dabei das dreitägige Michaelsfest. Wer mindestens 21 Jahre alt ist und einer christlichen Konfession angehört, kann nach einer Probezeit als Bruder aufgenommen werden.

Die Brüder verpflichten sich zum täglichen Umgang mit der Heiligen Schrift und zum regelmäßigen Gebet. An jedem Samstagabend halten die Brüder das Brudergebet füreinander. Zu den Konventstreffen gehört das Gebet der Tageszeiten, Meditation und die Feier der Eucharistie (Evangelische Messe).

Die Bruderschaft möchte die Brüder auf einem festen Weg innerer Erfahrung leiten. Dazu veranstaltet sie regelmäßig Einkehrtage, geistliche Wochen und andere Treffen zur Einübung in Betrachtung und Gebet.

Durch Arbeitskreise, die Unterstützung ökumenischer Projekte oder auch die Mitarbeit bei Kirchentagen will die Bruderschaft die Verständigung zwischen Konfessionen, Religionen, Wissenschaften und gesellschaftlichen Gruppen fördern. Hierfür werden Einkehrzeiten und Arbeitstagungen in dem von der Berneuchener Bewegung getragenen Haus Kloster Kirchberg angeboten.